Home
Die Tour
Route
Etappen
Köln-Istanbul
Istanbul-Isfahan
Isfahan - Maskat
Maskat - Schwarzmeer
Schwarzmeer- Tallinn
Tallinn - Torshavn
ISLAND
Tipps u. Ausrüstung
Über uns
Gästebuch
Cologne-Shanghai
AbenteuerNordamerika
Kontakt & Impressum
Live-Multivisionen


Anzahl der Besucher
Vielen Dank!!!

 

 

Isfahan - Muscat

 

Sehr nette Mädels im Iran (von wegen, die Frauen werden dort unter Verschluss gehalten,,,)

 

Wir wollten, dass es endlich richtig warm wird. Nun, wir haben es warm bekommen - und das nicht zu knapp. Nachdem wir die die alte Hauptstadt des Perserreiches Persepolis hinter uns gelassen haben und seit langer, langer Zeit wieder auf eine Höhe von deutlich weniger als 1000 Meter hinab gefahren sind, stieg das Quecksilber auf, nun ja, ich will mal sagen, sommerlich 44 Grad im Schatten an. Der rasche Temperaturwechsel in Verbindung mit dieser unerträglichen Hitze war so heftig, dass wir eine ganze Weile brauchten, um unsern Kreislauf auch nur halbwegs daran zu gewöhnen.

 

"There will be no ferry to Dubai! We have rough sea…" Worte, die wir nun wirklich nicht hören wollten, als wir das muffige Büro des Fährbetreibers im iranischen Bandar Abbas betraten. Bei einem Blick auf den Persischen Golf konnten wir nicht glauben, dass die Fähre aufgrund zu heftigen Seeganges ausfallen sollte. Zumal noch nicht einmal ein kleines Lüftchen ging. Es wurde verhandelt, Tee getrunken, die Polster der Sessel platt gesessen und lautstark diskutiert, bis sich der oberste Boss der Gesellschaft der Sache persönlich annahm. Um es kurz zu machen, die Motorräder wurden für viel Geld per Fracht über sie Straße von Hormuz geschippert und wir haben die knapp 100 Kilometer nach Dubai mit dem Flieger überbrückt. Dort, so das Versprechen der iranischen Behörden könnten wir am folgenden Morgen die Motorräder entgegennehmen. Es sollte anders kommen… Falls irgendjemand von Euch das Warten auf deutschen Ämtern als Genuss empfinden, dann empfehle ich ihm, einmal iranisches Frachtgut durch den Zoll der Vereinigten Arabischen Emirate zu schleusen. Der absolute Alptraum… Sage und schreibe 48 Stunden hat die ganze Verschiffung von einem Land ins andere gedauert und so manch eine Hand an Zoll, Polizei und Hafenamt wurde aufgehalten, ehe wir wieder im Sattel saßen. Danke an dieser Stelle noch mal an Henning, einen Biker aus Braunschweig. Wir sind beide sehr froh und stolz, einen so bemerkenswerten Menschen wie Dich kennengelernt zu haben. Sollten wir beide diese Tour komplett beenden können (dann stelle ich die Motorräder ins Technikmuseum in Speyer…), so hast Du einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu geleistet.

Zeltplatz in einer iranischen Palmenplantage am Persischen Golf

 

 

Die Tage in dieser Metropole der Maßlosigkeit und des Größenwahnsinns sind vorerst gezählt, denn wir werden noch heute in den Oman weiterreisen. Wenn sich unterwegs die Gelegenheit ergibt, ein Internetcafé zu besuchen, werde ich noch ausführlicher schreiben, denn diese Etappe hatte es wirklich in sich.

Bis dahin


Erik

 

 

Henning, unser Freund aus Braunschweig. Danke für Alles!!!!!                       

                       

Ein Schiff wird kommen. Ankunft des Frachters  im Hafen von Sharjah   (Foto: Henning G.)     

Burj Khalifa im Hintergrund - mit 818 Metern das höchste Gebäude der Welt

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

Man verändert sich sehr schnell auf Reisen...(auch äußerlich)

 

  Sandfahren - nicht jedermanns Sache  

Sand, Sand und nochmals Sand...

Schweißtreibende Schwerstarbeit

Sonnenuntergang am Burj Al Arab

 

 Oman wir kommen...

 

 

Wadi Shab im Oman

 

Unterwegs im Oman

Wunderbares Oman – Ein Traum aus Tausend und Einer Nacht!

Wie authentisch, wie reizvoll und wie abwechslungsreich das Sultanat Oman doch ist. Kein Vergleich zu dem städtebaulichen Albtraum in den benachbarten Emiraten (Dubai allen voran). Hier in diesem Land haben die Einheimischen es noch nicht verlernt, gastfreundlich zu sein und auch andere Sorgen, als in den teuren Cafes der Designer-Malls über den Durchfall des teuersten Falken oder den im Wüstensand festgefahrenen Luxusgeländewagen zu fachsimpeln. Ähnlich wie im Iran werden wir überall mit einer Gastfreundschaft konfrontiert, die ich bislang nur in dieser Region kennen gelernt habe. Anders als in der aus Sklavenhand  errichteten Luxus- und Glitzerwelt Dubai (Gastarbeiter machen dort 80% der Bevölkerung aus und die Lebensbedingungen sind unmenschlich), wird man hier noch mit Handschlag begrüßt, zum Essen eingeladen und es ergeben sich spontane und aufschlussreiche Gespräche am Straßenrand. Kinder wollen mit uns Fußball spielen (sehr populär im Oman) und deren Eltern laden uns ein, sie doch beim morgendlichen Fischfang, raus aufs Meer zu begleiten.

 

Nachwuchskicker im Oman

 

Auch die Einreise war die bislang einfachste auf dieser Tour. Inklusive der Ausreise aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und sämtlichem Papierkram (das Wort ist hier eigentlich fehl am Platz), hat das Ganze nur 20 Minuten und kein Geld gekostet.

 

 

 Kuppeldach in Maskat