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 Unsere Moppeds

  

Motorräder:

Yamaha XTZ 750 Baujahr 1994, wie schon beim letzten Mal für rund 1500 Euro im Internet ersteigert. Die farbliche Veränderung habe ich mit Ofenlack und einer Rolle vorgenommen.

 

 Keinerlei technische Veränderungen bis auf eine "Schweizer Bedüsung" von Dyno Jet, einem "passend gemachten" Front Fender, einer Werkzeugrolle aus dem Klempnerladen und einem Lampenschutzgitter aus dem Malergeschäft.  Bei mehr als 28.000 Kilometern, unter zum Teil extremen Bedingungen, hatte ich keinerlei signifikante Probleme und einen traumhaften Kraftstoff-Verbrauch von nur 5,7 Litern. Der Ölverbrauch tendierte gen Null. Ich hoffe es bleibt auch in Zukunft so und sie läuft, und läuft, und läuft.....

   Super Tenere Yamaha XTZ 750 Supertenere Erik Peters Oman Island Motorradreise Ténéré 

Als ich sie bei Ebay erwarb...

 

So wie sie mir gefällt...

Geschafft!!! Am Ende der Reise...

 

 

 

 

 

 

 

Tipps und Ausrüstung:

 

Motorräder: Die Frage nach dem optimalen Motorrad ist vermutlich so alt wie das Motorradreisen selbst. Für mich ist das optimale Motorrad ganz einfach jenes, mit dem man sich auf den Weg macht. Wir haben für die Reise zwei gebrauchte Yamaha XTZ 750 Super Ténéré, Baujahr 1994, für rund 1500 Euro im Internet ersteigert. Derzeit gibt es in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis sicherlich keine bessere Wahl auf dem Gebrauchtmarkt.

Technische Veränderungen: Die sogenannte »Schweizer Bedüsung« des Vergasers und ein höher gelegter Front Fender haben sich als sinnvoll erwiesen. Die super stabile Werkzeugrolle ist eigentlich ein Abflussrohr und der Lampenschutz ein Farbabstreifgitter. Beides stammt aus dem Baumarkt meines Vertrauens. Bei mehr als 28 000 Kilometern, unter zum Teil extremen Bedingungen, hatte ich keinerlei signifikante Probleme und einen Kraftstoffverbrauch von etwa 5,5 Litern (bei diesem Motorrad ein traumhafter Wert). Der Ölverbrauch tendierte gen Null. Ich habe den „Non-Shock-Endurance“ Lenker von SW-Motech montiert, der dazu beigetragen hat, dass meine Hände nicht mehr, wie sonst so oft, eingeschlafen sind. Eine 12V-Bordsteckdose für den nötigen Ladestrom für Kamera und Handy habe ich am Cockpit montiert.

Benzinverbrauch: Was an Benzinkosten letzten Endes zusammenkommen würde, habe ich im Vorfeld ausgerechnet. Im Internet findet man unter www.benzinpreis.de die aktuellen Benzinpreise der jeweiligen Länder, die man mit den zu erwartenden Entfernungen und dem Verbrauch des Motorrades verrechnet. Bei einem durchschnittlichen Spritpreis (Türkei 2 Euro – Iran 7 Cent) von rund 75 Cent pro Liter würden so also Benzinkosten von etwa 1000-1200 Euro auf uns zukommen.

Klima/Reisezeit: Sicherlich sind die Wintermonate für Reisen in den Oman und die VEA am besten geeignet. Wer jedoch die „eigene Anreise“ plant, der muss die hohen Berge Anatoliens und des Irans berücksichtigen, wo es auch im Frühjahr noch empfindlich kalt werden kann (wir bewegten uns über 4000 Kilometer auf einer Höhe von 1500-2500 Metern). Im Iran hatten wir zwischen dem Norden und dem Süden Temperaturunterschiede von 50 Grad. Für Island und die Färöer-Inseln sind die niederschlagsärmeren Sommermonate die optimale Reisezeit. Trotzdem bleibt das Wetter dort Glücksache. Ein Freund, der kurz nach uns auf der Insel war, litt drei Wochen am Stück unter Dauerregen und einstelligen Temperaturen.

Übernachten:  Wir haben fast ausschließlich wild gecampt, was nie ein Problem darstellte (sieht man mal von dem Diebstahl in der Ukraine ab). Lediglich in den sehenswerten Städten und wenn wir eingeladen wurden – was in der islamischen Welt häufig vorkommt – hatten wir ein festes Dach über dem Kopf. „Wenn man dann doch mal ein Hotel benötigt, hilft das Internet, wie etwa die Bewertungen auf Holidaycheck bei der Auswahl (Zur Webseite).

Fähren: Wir haben auf dieser Reise diverse Fähren auf unterschiedlich langen Strecken nehmen müssen. Je nach Fährgesellschaften und Reisezeit können die Preise stark schwanken. Wer mit dem iranischen Monopolisten »Oasis Freight Agency« die Straße von Hormuz überqueren möchte, der sollte viel Zeit, starke Nerven und genug Geld mitbringen.

Geld: Im Iran unbedingt ausreichend Bargeldreserven mitnehmen. Kreditkarten werden nirgends akzeptiert und auch Geldautomaten stehen Touristen nicht zur Verfügung. Ansonsten kommt man überall mit der normalen EC-Karte klar. Eine Kreditkarte z.B. „Mastercard“ kann überdies vielerorts sehr hilfreich sein.

Verständigung: In allen Ländern ist es nahezu problemlos möglich, sich auf Englisch zu verständigen. In der Türkei ist sogar Deutsch die mit Abstand am weitesten verbreitete Fremdsprache.

Kosten: Die ganze Reise hat uns in etwa 4000 Euro gekostet. Den Löwenanteil der Kosten verschlangen die beiden Fähren über den Persischen Golf und den Nordatlantik.

 

 

Packliste

Ausrüstung: Camping

  • Zelt: North Face – Tadpole (kleines Tunnelzelt mit großer Apside, dass auch ohne das Außenzelt aufgebaut werden kann und so Blicke aus dem Schlafsack in den Sternenhimmel zulässt. Gerade beim Zelt sollte man nicht auf irgendwelche Billigware zurückgreifen).
  • Daunenschlafsack – „Yeti Ultralight“ und Kunstfaserschlafsack „Ajungilak Kompakt“ (bei sehr niedrigen Temperaturen habe ich beide miteinander kombiniert, da ein einziger dicker Schlafsack in den meisten Ländern zu warm gewesen wäre).
  • Isomatte Therm-a-Rest „Prolite”.
  • Stabile Bau-Abdeckplane 4 x 5m mit Abspannösen (zusätzlicher Schutz vor Regen, als Zeltunterlage auf steinigem Terrain, vor allem aber als Unterlage bei Reparaturarbeiten, damit im Sand, auf einem Acker oder einer Wiese kein filigranes Teil verloren geht).
  • MSR-Benzinkocher Dragonfly (laut wie ein Düsenjäger aber unverwüstlich); diverse Gewürze, Plastikgeschirr und Tasse, Alutopf, Geschirrtuch, Wäscheleine, Wäscheklammern, BW-Besteck, (inspiriert durch die Angler auf der Galatabrücke in Istanbul sogar eine spartanische Angelausrüstung. Leider haben wir keinen einzigen Fisch gefangen...).
  • Leatherman Multitool „Wave“, LED-Taschenlampe und Stirnlampe aus dem Discounter.
  • Erstehilfekasten

Kameraausrüstung:

  • Spiegelreflexkamera: Sony Alpha 700 plus Objektive (10-20mm Sigma, 28-70mm Sigma, 70-300mm Sigma) Akkus, Speicherkarten, Ladegerät mit 12 Volt Anschluss.
  • Kleinbildkamera: Panasonic Lumix LX3 (für Schnappschüsse stets griffbereit in der Brusttasche).
  • Ausreichend SD- und CompactFlash-Speicherkarten (lieber zu viele als zu wenig mitnehmen).
  • Cullmann Reisestativ und Gorillapod für die Kleinbildkamera.
  • Netbook von Asus mit einer zusätzlichen externen Festplatte zur Datensicherung und um die Homepage von unterwegs mit Reiseberichten und Bildern zu versorgen.
  • Funk-Fernauslöser Phottix Cleon(nur so lassen sich gute Bilder machen, auf denen beide während der Fahrt zu sehen sind).
  • Halterung zur Befestigung einer Kamera am Sturzbügel, für bewegte Aufnahmen. Scheinbar wollen höhere Mächte aber verhindern, dass ich bewegte Bilder von meinen Reisen mitbringe (die angeblich wasserdichte Kamera SDR-SW21 von Panasonic streckte die Flügel beim ersten Wasserkontakt von sich).

Motorradhelm und Bekleidung

  • Helm: Shoei Hornet-DS (top Helm - zeitweise unfreiwillig ersetzt durch einen ukrainischen Flohzirkus).
  • Stiefel Alpinestars Tech7 (auch auf langen Strecken zu Fuß sehr bequem aber leider so wasserdicht, wie ein Sieb).
  • Polo Pharao III Rallye Jacke (besonders zu empfehlen, auch bei kaltem und nassem Wetter).
  • Polo Pharao Tourenhose (unverwüstliche Hose mit bequemem Sitz - aber etwas zu warm für die Wüste. Auf Island ideal).
  • Polo Pharao Crossover PX-1 Handschuhe (ich schwärme von den Dingern, das sie nicht nur wie angegossen saßen, sondern weil sie sogar schildkrötenbissfest sind).
  • Ansonsten: Regenhose, Nierengurt, Strickmütze, Trekkinghose (lang/kurz), Badehose, Fleecepullover, Kaputzenpulli, Lieblings-T-Shirts, Socken, Zunfthose (ein unverwüstliches und saumäßig bequemes Stück deutscher Berufsbekleidungsgeschichte aus Bielefeld), Outdoorschuhe von Salomon, und Crocs (fand ich früher immer doof, gehören nun aber immer ins Reisegepäck), Geldgürtel und Brustbeutel für die Wertsachen.
  • Sonnenbrille aus dem Discounter (da ich meine Sonnenbrillen ständig verliere, greife ich nicht auf hochwertige Modelle zurück).

 

Landkarten und Reiseführer

  • Ich bin bislang immer gut mit den Karten von Reise Know-How gefahren. In diesem Fall (Mittlerer Osten, Island & Faröer Inseln, Oman, Iran, Türkei). Alle anderen Karten haben wir unterwegs an Tankstellen gekauft.
  • “Off-Road in the Sultanate of Oman” von Jenny Walker– unverzichtbare Hilfe, um auch die schönsten Routen abseits der Touristenströme im Oman erkunden zu können. In Dubai und im Oman in jedem Buchladen erhältlich.
  • „Island, Färöer-Inseln - Vulkaninseln unter dem Polarkreis - der komplette Reiseführer für Island und die Färöer-Inseln“ von Reise Know-How.
  • Iran Reiseführer von Lonely Planet.
  • Oman, UAE and Arabian Peninsula von Lonely Planet.
  • Turkey von Lonely Planet.
  • Des weiteren einige kostenlose Übersichtskarten des ADAC (Für Mitglieder in jeder ADAC-Geschäftsstelle erhältlich. Helfen bei der Routenplanung und enthalten wertvolle Tipps).

Dokumente

  • Reisepass und Ersatzreisepass (Was viele nicht wissen, man kann problemlos mehrere Reisepässe beantragen).
  • Carnet de Passages – Zolldokument für das Fahrzeug (In vielen Ländern der Welt Pflicht! Auf dieser Reise nur im Iran vorgeschrieben. Ausgestellt durch den ADAC. Wir mussten 160 Euro Bearbeitungsgebühr bezahlen und 3000 Euro „Bürgschaft“ hinterlegen. Bei der Wiedereinfuhr nach Deutschland muss das Fahrzeug beim Zoll vorgeführt werden und man bekommt die 3000 Euro zurück. Bei höherem Fahrzeugwert entsprechend mehr Geld.
  • Führerschein + Internationaler Führerschein (im Einwohnermeldeamt erhältlich).
  • Fahrzeugschein (unbedingt dran denken...).
  • Internationaler Fahrzeugschein (stellt das Straßenverkehrsamt aus).
  • Grüne Versicherungskarte.
  • Auslandskrankenversicherung von der UKV (kostet 8,18 Euro pro Jahr bei Reisen bis 56 Tage. Jeder weitere Tag wird für 1,50 Euro versichert.)
  • ADAC Karte (Plusmitgliedschaft hat unterwegs immense Vorteile).
  • EC - und Kreditkarte.
  • Die Kopien aller Papiere haben wir als Pdf-Dateien an die eigene Emailadresse gesendet.

Ausrüstung fürs Motorrad:

  • Ersatzschlüssel für die Motorräder am Schlüsselbund des Anderen.
  • Reparaturanleitung „Yamaha XTZ 750 Tenere / TDM 850“ aus dem Bucheli Verlag.
  • Werkzeug: Entsprechende Inbusschlüssel, Maul-Ringschlüssel, Ratschenschlüssel, Engländer, Wasserpumpenzange, Kettennietdrücker, Schraubendreher, Batteriespannungsprüfer, Reifenmontierhebel, Flickzeug, Handpumpe.
  • Ersatzteile: Schlauch für Vorder- und Hinterrad, Lichtmaschinenregler, Reparaturset für Bowdenzüge, Kupplungsbeläge, Bremsbeläge, Ölfilter, Luftfilter, Zündkerzen, Ersatzspeichen, Ventilausdreher, Ersatzventile, Luftdruckprüfer, jeweils ein Motorritzel, Kettenblatt und Kette mit Kettenschloss (unsere Ketten haben wir nach etwa 20.000 Kilometern gewechselt), Ersatzstecksicherungen 3-20A, Kettenöl, Kabelbinder, Spanngurte, Panzerband, Schraubenkleber, Sprühöl (WD 40).
  • Carsten hatte einen 5-Liter-Benzinkanister für Benzin dabei, ich einen 2-Liter-Ölkanister.

Motorradumbauten und Gepäcktransport

  • Seitenkoffer – Trax von SW-Motech. Zusätzlich einen Winkel aus dem Baumarkt festgenietet und mit Silikon abgedichtet, um den Ölkanister außen aufzunehmen. Auf den Innenseiten der Koffer persönliche Fotos, Umrechnungstabellen der Währungen und Spritpreise. Auf den Koffern habe ich sogenannte „Expansionbags“ von SW-Motech festgeschnallt, die bei Bedarf zusätzliche 28 Liter Stauvolumen bieten.
  • Sitzbank in Polsterei neu gepolstert.
  • Riemen-Tankrucksack Enduro von SW-Motech.
  • Hecktasche Drybag von SW-Motech.
  • GPS: Garmin „60CX“ (sehr langsam dasmit Halterung von Touratech am Lenker befestigt.